
Matthias Topp, geb. 1971 in NRW, studierte Germanistik, Theologie sowie Gesang und Klavier in Münster, Detmold und Paderborn. Weitere Studien in Chor- und Orchesterleitung führten ihn nach Weimar, Leipzig und Mainz. Er war Teilnehmer an Meisterkursen u.a. bei Eric Ericson (Stockholm).
Nach
Tätigkeiten als Kantor, Musikschulleiter, Musikdirektor und
Kulturbeauftragter in Lippstadt, Geseke (NRW) und Leipzig arbeitet er
u.a. als Dozent für Gesang und Stimmbildung an der Schule des
Theaters im THEATER DER KELLER in Köln. Seit August 2011 lebt
Matthias Topp in Dortmund.
2007 übernahm Matthias Topp die
künstlerische Leitung des Collegium Vocale Dortmund, mit dem er 2009
in Zusammenarbeit mit einem albanischen und französischen Chor sowie
dem Sinfonieorchester des albanischen Rundfunks im Auftrag der
Deutschen Botschaft Haydns "Die Schöpfung" für das erste
albanische Staatsfernsehen in Tirana aufzeichnet.
Im selben Jahr
folgt die Leitung des jungen Kammerchor Cantamo Köln.
2010
gründet Matthias Topp mit der Kölner Mezzo-Sopranistin Claudia
Darius den Chor "vox amadea coloniensis", bestehend aus
z.T. professionellen und erfahrenen SängerInnen der gesamten
Bundesrepublik. Die Idee dieses Projektchores ist es Werke der
sinfonischen Chor- und Oratorienliteratur einzustudieren und zum
Zwecke der Völkerverständigung mit ausländischen Orchestern im
Austausch in deren Heimat und Deutschland aufzuführen. Zur Zeit
bereitet sich das etwa 60 köpfige Ensemble mit der großen c-moll
Messe von W.A.Mozart (Levin-Fassung) auf eine Auslandsreise im Jahr
2012 vor.
2011 gründet Matthias Topp die capella vocalis
cölln. Das 15 köpfige Vokalensemble, welches aus erfahrenen und
z.Teil ausgebildeten SängerInnen besteht, hat sich zum Ziel gesetzt
in kammermusikalischer Besetzung die Chormusik aus der Zeit der
Renaissance und des Barock werkgetreu und authentisch konzertant
wiederzugeben. Seine Premiere hat die capella vocalis zusammen mit
dem Kammerorchester CORYDON Köln (auf historischen Instrumenten) als
Kölner Uraufführung mit dem Passionsoratorium "Empfindungen am
Grabe Jesu" von Georg Friedrich Händel.
Neben Oratorien
und sinfonischer Chorliteratur entwickelte Matthias Topp eine
besondere Liebe zur a-cappella-Musik aller Epochen.
Desweiteren
beschäftigt er sich, animiert durch seinen Aufenthalt in Leipzig,
intensiv mit der historischen Aufführungspraxis der Musik Händels
und Bachs.
Gastdirigate sowie Einladungen als Dozent für
chorische Stimmbildung im In- und Ausland runden seine künstlerischen
Tätigkeiten ab.
1910 ‐ 1912 Karl Schmidt
1912
von Rodenstein
1912 ‐ 1914
nochmals Karl Schmidt
1914
Erich Lange
1914 ‐ 1921
Willy Peters
1921 ‐ 1936 Ernst Schmidt
1936 ‐ 1939 Siegfried Ulbricht
1939 ‐ 1944
Heinz Cramer
1944 ‐ 1946
nochmals Willy Peters
1946 ‐ 1981
Richard Kamp
1982 ‐ 1989
1989 ‐ 1994 Willi Brune
1994 ‐ 2001 Stefan Risse
2001 - 2011 Harald Jüngst